Viele ältere Menschen erleben im Laufe der Zeit Veränderungen, die den Umgang mit Alkohol, Medikamenten oder anderen Gewohnheiten schwieriger machen können, etwa durch gesundheitliche Einschränkungen, den Verlust von Partnern oder zunehmende Einsamkeit. Auch Angehörige bemerken oft Veränderungen und machen sich Sorgen.
Unsere auf dieses Themenfeld spezialisierten Fachkräfte können in der Beratung auf die besonderen Lebenssituationen im höheren Alter eingehen und gemeinsam mit Betroffenen und/oder Angehörigen neue Perspektiven entwickeln.
Wenn Sie bereits in Substitutionsbehandlung sind, stehen wir Ihnen im Rahmen der Verbindung von Substitution und psychosozialer Begleitung beratend zur Seite und unterstützen Sie dabei, Ihre individuellen Ziele zu erreichen. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der auch sensible Themen wie etwa Beigebrauch offen besprochen werden können.
Wenn Sie noch keine Substitutionsbehandlung erhalten und sich darüber informieren möchten, können Sie sich ebenfalls gerne an uns wenden.
Wir arbeiten eng mit der Substitutionsambulanz des Universitätsklinikums Erlangen zusammen. Dort bieten wir alle sechs Wochen direkt vor Ort im Klinikum eine offene Sprechstunde für alle bereits Substituierten an. Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Die genauen Termine teilen wir Ihnen auf Anfrage gerne mit.
Jeden Donnerstag von 12:00 bis 13:30 Uhr bietet eine Fachkraft der Suchtberatung eine offene Sprechstunde in der Tagesstätte Willi (Wilhelmstraße 2 g, 91054 Erlangen) an.
Das Angebot richtet sich an Menschen in schwierigen Lebenslagen, insbesondere an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Die Sprechstunde ist bewusst niedrigschwellig und ohne Anmeldung nutzbar. Sie können einfach vorbeikommen und uns direkt ansprechen. Wir sind vor Ort und stehen für Fragen, Gespräche und erste Unterstützung zur Verfügung.
Das Angebot entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Tagesstätte Willi und wird gemeinsam vor Ort umgesetzt.
Im Rahmen der Externen Suchtberatung in der Justizvollzugsanstalt Erlangen bieten wir inhaftierten Menschen die Möglichkeit, ein auf Konsumprobleme spezialisiertes Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen. Dazu sind unsere Fachkräfte an zwei Tagen in der Woche direkt vor Ort und bieten Beratungsgespräche an. Die Externe Suchtberatung versteht sich dabei als ein vom Justizsystem unabhängiges externes Beratungsangebot, dass den Häftlingen zusätzlich zu den sozialtherapeutischen Maßnahmen in der JVA Erlangen zur Verfügung steht und einen weiteren wichtigen Baustein für ein späteres straffreies Leben darstellen kann.
