Jugend­li­che

HaLT-Pro­jekt

Hart am Limit (HaLT) – Klar­heit statt Cha­os beim Alko­hol und Cannabis

Schon mal zu viel getrun­ken oder Can­na­bis aus­pro­biert und dich danach mies gefühlt? HaLT hilft Jugend­li­chen, die ris­kant trin­ken oder Can­na­bis kon­su­mie­ren, bewuss­ter mit Sub­stan­zen umzu­ge­hen, ohne gleich alles zu ver­bie­ten. Hier bekommst du die Infos, die wirk­lich zäh­len: Wie wir­ken Alko­hol und Can­na­bis? Wel­che Risi­ken gibt es bei Ein­zel- oder Misch­kon­sum? Was pas­siert im Kör­per? Und vor allem: Wie kannst du selbst ent­schei­den, wann genug ist? Unse­re HaLT-Fach­kräf­te zei­gen prak­ti­sche Tipps, wie du Grup­pen­druck stand­hältst, Trink- oder Kon­sum­spie­le ver­mei­dest oder all­ge­mein risi­ko­arm bleibst. Alles ver­trau­lich, du ent­schei­dest, was du teilst.

Die Sofort­in­ter­ven­ti­on in der Klinik

Wenn es mal zu viel war, sei es Alko­hol, Can­na­bis oder bei­des, und du ins Kran­ken­haus musst, bekommst du sofort Hil­fe. HaLT-Fach­kräf­te füh­ren ein kur­zes, ver­trau­li­ches Gespräch direkt vor Ort. So bekommst du Klar­heit, Unter­stüt­zung und Tipps, um ris­kan­ten Kon­sum zu ver­mei­den und eige­ne Ent­schei­dun­gen sicher zu tref­fen. Dei­ne Eltern kön­nen danach ein sepa­ra­tes Gespräch füh­ren, ohne dass wir dei­ne Infos wei­ter­ge­ben. Alles bleibt vertraulich.

Wir arbei­ten eng mit der Kin­der- und Jugend­kli­nik des Uni­kli­ni­kums Erlan­gen zusam­men, die unse­re Sofort­in­ter­ven­tio­nen ermög­licht. Auf Wunsch kön­nen dort eben­falls Eltern­ge­sprä­che statt­fin­den.

Das Gesund­heits­amt Erlan­gen-Höchstadt küm­mert sich um prä­ven­ti­ve Pro­jek­te wie Schulveranstaltungen.

Risi­ko Check

Ein paar Wochen nach der Sofort­in­ter­ven­ti­on kannst du beim Risi­ko-Check Ein­zel noch ein­mal rein­schau­en:

• The­men aus der Sofort­in­ter­ven­ti­on ver­tie­fen
• All­tags- und Risi­ko­fä­hig­kei­ten wei­ter aus­bau­en
• Erfol­ge fei­ern und Lösun­gen für Pro­ble­me fin­den
• Bring gern einen Freund oder eine Freun­din mit
• Gemein­sam Zie­le prü­fen und die nächs­ten Schrit­te planen

Die­ser fin­det in der Bera­tungs­stel­le 2–3 Wochen spä­ter mit der glei­chen HaLT-Fach­kraft statt.

Unter­stüt­zung für Eltern und Bezugspersonen

Machen Sie sich Sor­gen wegen Alkohol‑, Can­na­bis- oder Misch­kon­sum Ihres Kin­des? Sie müs­sen nicht war­ten, bis ein Vor­fall im Kran­ken­haus pas­siert. Unse­re HaLT-Fach­kräf­te bie­ten schnell und unkom­pli­ziert Sofort­in­ter­ven­tio­nen, Eltern-/Be­zugs­per­so­nen­ge­sprä­che sowie den Risi­ko-Check-Ein­zel direkt in unse­ren Räu­men an. Ihre Ansprech­part­ne­rin Frau Kuch­ta orga­ni­siert Ablauf, Ter­mi­ne und zustän­di­ge Fach­kräf­te, damit Sie und Ihr Kind zeit­nah Unter­stüt­zung bekom­men, Sor­gen bespre­chen und gemein­sam Lösun­gen finden.

Ansprech­per­so­nen

Reak­ti­ver Teil (Sofort­in­ter­ven­ti­on, Eltern­ge­sprä­che etc.):
Frau Kuch­ta (Dro­gen- und Sucht­be­ra­tung, Stadt Elan­gen)
E‑Mail: mandy-​doreen.​kuchta@​stadt.​erlangen.​de

Pro­ak­ti­ver Teil (Prä­ven­ti­ons­pro­jek­te, Schul­ver­an­stal­tun­gen etc.):
Frau Mein­der­ink (Gesund­heits­amt Erlan­gen-Höchstadt)
E‑Mail: doris.​meinderink@​erlangen-​hoechstadt.​de

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